Mobilität

Das PatenTicket 2.0 (2010-2011)

Aufbauend auf dem Projekt "PatenTicket - Modellhafte Mobilitätsdienstleistung für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV" werden mit diesem Anschlussvorhaben folgende Fragen geklärt: Übertragbarkeit der Projektidee auf andere Räume, Bildung einer stabilen Gruppe an versierten Patinnen und Paten sowie Erfolgsbedingungen des Patenschaftsmodells.

Das Projekt ist eine Kooperation von urbane konzepte GmbH (Projektleitung) mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG, der Regionalverkehr Köln GmbH, dem Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung der TU Dortmund und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS).

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Projektträger: TÜV Rheinland Consulting, Forschungs- und Entwicklungsmanagement, ein Verbund-Projekt im Rahmen der Förderinitiative "Mobilität 21 - Beispiele für innovative Verkehrslösungen"

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Mobilitätsverhalten von Seniorinnen und Senioren in der Stadt München (2010-2011)
Im Fokus der Untersuchung steht das Verkehrsverhalten von Personen über 60 Jahren. Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren ist allerdings keine homogene Gruppe - daher wurden verschiedene Zielgruppen in der Untersuchung angesprochen. Mittels qualitativer Methoden wurden die Motive und Handlungszusammenhänge des Verkehrsverhaltens älterer Menschen eruiert und daraus geeignete Maßnahmenempfehlungen für das Verkehrsunternehmen entwickelt.

Auftraggeber: Stadtwerke München GmbH (SWM)

Das PatenTicket in Köln - Modellhafte Mobilitätsdienstleistung für ältere Menschen durch Empfehlungsmarketing im ÖPNV (2007-2009)

Im Rahmen des Projekts bieten die Kölner Verkehrsbetriebe ihrer älteren Stammkundschaft eine zusätzliche, dreimonatige Zeitkarte an. Dieses "PatenTicket" sollen sie an bekannte oder befreundete ältere Personen weiter reichen, die bislang den ÖPNV selten oder gar nicht nutzen. Während der dreimonatigen Probephase sollen die "Patenkinder" mit der Nutzung des ÖPNV vertraut gemacht und ein stärker multimodales Verkehrsverhalten soll somit angeregt werden.

Die Evaluation hat gezeigt, dass diese Marketing-Strategie geeignet ist, älteren Menschen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erleichtern, NeukundInnen zu gewinnen und die Kundenbindung zu erhöhen. Über 30 Prozent der Beteiligten "Patenkinder" hat sich nach der Projektphase entschieden, ein Jahresabonnement zu erwerben. Ein weiteres Drittel will öffentliche Verkehrsmittel in Zukunft häufiger nutzen.

Überblick über die Ergebnisse in:

Holz-Rau, Christian; Kasper, Birgit; Schubert, Steffi: Die Mobilität Älterer verbessern - mit dem PatenTicket. Empfehlungsmarketing für die Generation 60+ erfolgreich getestet. In: Der Nahverkehr, Heft 1/2 2009, S. 29-33

Eine Kooperation des Fachgebiets Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Fakultät Raumplanung der TU Dortmund und der Kölner Verkehrsbetriebe AG

Fördergeber: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

Projektträger: TÜV Rheinland Consulting, Forschungs- und Entwicklungsmanagement - www.tuv.com. Ein Projekt im Rahmen der Förderinitiative "Mobilität 21 - Beispiele für innovative Verkehrslösungen" unter www.m21-portal.de

Mobilität sozialer Gruppen - Stand des Wissens zu Mobilität und Verkehrsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund (2006-2007)

Migrationshintergrund oder eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit sind keine einheit-lichen Sachverhalte, sondern darunter ist eine Vielfalt an Zuwanderungskonstellationen und kulturellen Identitäten zu verstehen. In der Verkehrsforschung und -planung wird dieser Aspekt kaum berücksichtigt - die Datenlage zur Mobilität und zum Verkehrsverhalten von Migranten und Migrantinnen ist sehr dürftig. Insbesondere in Datenerhebungen, die nicht explizit den Themen Bevölkerungsstruktur oder Migration dienen, wird der Aspekt des Migrationshintergrundes meist vollständig ausgeblendet. Die Studie zeigt, welche Informationen verfügbar sind, wo der Forschungsbedarf am größten ist und warum Mobilität und Verkehrsverhalten von Migrantinnen und Migranten ein wichtiges Thema ist.

"Mobilität von Menschen mit Migrationshintergrund - eine Gleichung mit vielen Unbekannten" heißt der Beitrag von Birgit Kasper, Steffi Schubert und Ulrike Reutter in der Deutschen Zeitschrift für Kommunalwissenschaften (Bd.II/2007).

Auftraggeber: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW)

Freizeitmobilität älterer Menschen (FRAME) - Bedingungen, Formen und Entscheidungen (2001-2004)

Ziel des Projekts ist die Entwicklung umwelt- und sozialverträglicher sowie wirtschaftlich tragfähiger Mobilitätsangebote für Freizeitaktivitäten älterer Menschen. Eine wichtige Leitfrage ist, welche Formen von Verkehr von Älteren in ihrer Freizeit wahrgenommen, präferiert und genutzt werden. Welche Gründe stehen der ÖPNV-Nutzung entgegen, welche nutzerspezifischen Angebote fehlen?

Als Untersuchungsräume dient die Region Bonn sowie ein Teilgebiet der Eifel. Es wurde insbesondere zwischen Kernstadt, suburbanem und ländlichem Raum unterschieden. Die Analyse basiert auf Haushaltsbefragungen, die eine Verknüpfung von quantitativen und qualitativen Ergebnissen ermöglicht.

  • "Mobilität älterer Menschen". Beitrag von Birgit Kasper in: T. Bracher, H. Holzapfel, F. Kiepe, M. Lehmbrock, U. Reutter (Hrsg.): HKV - Handbuch der kommunalen Verkehrsplanung, Kapitel 3.2.6.2, Heidelberg
  • "Freizeitmobilität älterer Menschen". Der Abschlussbericht des BMBF-Forschungsprojekts wurde in der Blauen Reihe Verkehr veröffentlicht.
  • "Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Verkehrsplanung" wurde veröffentlicht in: Bericht und Empfehlungen der Enquetekommission "Demographischer Wandel - Herausforderungen an die Landespolitik". Drucksache 13/4900 des Landtags von Baden-Württemberg.
  • Bericht der Enquetekommission im Internet als pdf-Datei (4,1 MB)

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Eine Kooperation des Fachgebiets Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund sowiedes Psychologischen Instituts und des Geographischen Instituts der Universität Bonn.

StadtLeben - Integrierte Betrachtung von Lebensstilen, Wohnmilieus, Raum- und Zeitstrukturen für die zukunftsfähige Gestaltung von Mobilität und Stadt. Ein Projekt im Rahmen des Forschungsprogramms "Bauen und Wohnen" (2001-2005)

Die zentrale Forschungsfrage des Projekts richtet sich auf die empirische Untersuchung der Zusammenhänge zwischen gesellschaftlichen Strukturen (Lebensstile, Milieus), dem Wohnen bzw. der Wohnstandortwahl und dem alltäglichen Mobilitätsverhalten. Am Beispiel ausgewählter Untersuchungsräume der Stadtregion Köln wurde das spezifische Zusammenwirken von Lebensstilen, Wohnmilieus und Raum-Zeit-Strukturen (eingebettet in verschiedene Infrastrukturangebote und charakteristische räumlich-städtebauliche Strukturen) als zentrale Einflussgrößen auf das realisierte Verhalten untersucht.

Projektziel ist die Erarbeitung von Orientierungswissen für den planungspraktischen Umgang mit den gegenseitigen Wirkungsbeziehungen von Wohnen, Lebensgestaltung und Mobilität im Kontext einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Verschiedene Erhebungsmethoden - vor allem eine standardisierte Befragung und qualitative Interviews - boten eine umfassende Betrachtung der komplexen Wirkungsbeziehungen.

  • "StadtLeben - Wohnen, Mobilität und Lebensstil. Neue Perspektiven für Raum- und Verkehrsentwicklung" Die Ergebnisse des BMBF-Forschungsprojekts wurden beim VS-Verlag veröffentlicht.
  • Als Download erschienen: "Living a Lifestyle or Making a Home?" - Paper für die ENHR-Conference 2005 in Reykjavik, Iceland als pdf-Datei (123 kb)
  • Arbeitspapier "Wohnen wie in den Ferien" - Lebensstile, Mobilität und Wohnen im suburbanen Raum als pdf-Datei (702 kb)
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Forschungsprojekt war eine Kooperation des Fachgebiets Verkehrswesen und Verkehrsplanung, Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund mit dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen, dem Psychologischen Institut der Ruhr-Universität Bochum, dem Geographischen Institut der Freien Universität Berlin und der Wohnbund Frankfurt Entwicklungsgesellschaft mbH.

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Mehr Informationen unter: kasper at bkplanung.de